Foto: Grüne Pfefferkörner am Strauch

Der Wayanad Pfeffer

Nach offizieller Klassifikation, gilt der Wayanad Pfeffer (‚Wayanadan Peppercorn‘), der original schwarze aus den indischen Westghats, als der beste Schwarze Pfeffer der Welt. Die Varietät ‚The Wayanadan‘ gehört wohl zu den ersten identifizierten Pfeffer-Populationen überhaupt und wächst nur im Distrikt Wayanad, der indischen Provinz Kerala.

Um als traditionelles ‚Wayanadan Peppercorn TGSEB‘ oder ‚TGSEB Wayanad Pfeffer‘ eingestuft zu werden, müssen die Pfefferkörner nicht nur einen Durchmesser von mindestens 4,75 mm haben, sondern auch in Farbe, Geschmack und Aroma den Vorgaben entsprechen. Die Beeren dieses Spätlese-Pfeffers werden im vollreifen Zustand geerntet, wobei TGSEB für eine besonders sorgfältige Auswahl nach Qualität, Größe und Beschaffenheit der Pfefferkörner steht. Dadurch schmeckt der Tellicherry Pfeffer besonders aromatisch bei einer angenehmen Schärfe.

Die Erscheinung der Körner ist groß, massig und wohlduftend mit einer dunklen rötlich-schwarzen Färbung. Kräftige ätherische Öle geben ein fruchtiges Aroma und einen frisch-fruchtigen Geschmack mit einem Hauch von Zitrusfrüchten und Kiefern.

Es ist genau dieses Pfefferkorn, dessentwegen Vasco da Gama 1497-98 seine Reise nach Indien antrat, um das arabisch-venezianische Gewürzmonopol zu brechen.

Die Westghats

Das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Gebirge im Westen Indiens ist älter als die Himalaya-Berge. Diese Bergkette mit Ihrem Waldökosystem ist hinsichtlich ihrer biophysikalischen und ökologischen Prozesse von immenser Bedeutung für die Region und beeinflusst den indischen Monsun.

Sie besitzt auch eine auf der Welt einzigartige endemische (einheimische) Flora & Fauna und gilt als einer der acht heißesten Hotspots für Biodiversität (Artenvielfalt). Sie ist die Heimat von mindestens 325 weltweit bedrohten Pflanzen- und Tierarten.

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