Foto: Indische Gewürze, Markt in Kerala

Indische Gewürze aus Wayanad (Kerala)

Orientalische und indische Gewürze haben schon immer uns Europäer verzaubert. Vor allem war es der Pfeffer, der schon seit der Antike den Gewürzhandel zwischen Asien und Europa dominierte. Er wuchs nur im Südwesten Indiens und wurde mit Gold aufgewogen.

Der Gewürzhandel war ein Monopol arabischer Händler, die Ihre Waren nach Genua und Venedig brachten. Viel wurde unternommen, um die wertvollen Güter nach Europa zu bekommen und das Gewürzmonopol zu brechen. Columbus wurde ausgesandt, um die westliche Route nach Indien zu finden. Die sagenumwobenen Gewürzinseln fand er bekanntlich nicht, doch brachte die echte Vanille, Piment oder Paprika mit zurück. Fast zur gleichen Zeit war Vasco da Gama deutlich erfolgreicher. Er umfuhr das Kap der Guten Hoffnung und entdeckte den Seeweg nach Indien. Er landete am 20. Mai 1498 an der Malabarküste, in der heutigen Bundesstaat Kerala, und brachte eine Schiffsladung Original Wayanad Tellicherry Pfeffer zurück nach Lissabon.

Das Wayanad-Projekt

Wir folgen unserem Motto: „Beste Qualität aus der Ursprungsregion“ und importieren unsere Gewürze wieder aus Wayanad. Dort ist die Heimat von Vanamoolika Herbals, einer Wohltätigkeitsorganisation, die von einer Gruppe sozial Engagierter gegründet wurde, um kleinbäuerlichen Kommunen in ihrer sozio-ökonomischer Entwicklung zu unterstützen. Vanamoolika ist seit den 1990er-Jahren darauf bedacht die Biodiversität in Kerala zu retten.

Es ist die Mission des Gründers von Vanamoolika, P J Chackochan, die Menschen zu „nachhaltigen Partnern“ der Natur und ihrer Ressourcen zu machen. Er nennt dies die „traditionellen Weisheit“, die vielen Generationen durch eine nachhaltige Nutzung Ihrer Ressourcen eine ganzheitliche und harmonische menschliche Entwicklung ermöglichte.

Nachhaltige Kostbarkeiten

Eingebettet zwischen den Nebelhängen der Western Ghats von Kerala, mit Höhen von 700 bis 2.100 m, wachsen die Gewürzwälder des Wayanad – Heimat vieler seltener Pflanzen und auch der Ursprung des berühmten Wayanadan Peppercorns. Speziell dieser seit Vasco da Gamas Zeiten bekannte, aber sehr rare Original Wayanad Tellicherry Pfeffer, genießt unter Kennern einen besonders guten Ruf und gilt als der beste Pfeffer der Welt.

Wayanadan Peppercorn - Tellicherry Pfeffer

Für Spitzenköche ist dieser echte indische Bio-Spätlese-Pfeffer aus Kerala ein Muss: er kombiniert intensives Aroma mit einer nur leichter Schärfe.

Nach offizieller Klassifikation, gelten das ‚Wayanadan Peppercorn‘, der original Wayanad Tellicherry Pfeffer, in der Spezifikation TGSEB (Tellicherry Garbled Special Extra Bold) als der beste Schwarze Pfeffer der Welt. Die Varietät ‚The Wayanadan‘ gehört wohl zu den ersten identifizierten Pfeffer-Populationen überhaupt und wächst nur im Distrikt Wayanad, der indischen Provinz Kerala.

Um als traditionelles ‚Wayanadan Peppercorn TGSEB‘ oder ‚TGSEB Wayanad Original‘ eingestuft zu werden, müssen die Pfefferkörner nicht nur einen Durchmesser von mindestens 4,75 mm haben, sondern auch in Farbe, Geschmack und Aroma den Vorgaben entsprechen. Die Beeren dieses Spätlese-Pfeffers werden im vollreifen Zustand geerntet, wobei TGSEB für eine besonders sorgfältige Auswahl nach Qualität, Größe und Beschaffenheit der Pfefferkörner steht. Dadurch schmeckt der Tellicherry Pfeffer besonders aromatisch bei einer angenehmen Schärfe.

Die Erscheinung der Körner ist groß, massig und wohlduftend mit einer dunklen rötlich-schwarzen Färbung. Kräftige ätherische Öle geben ein fruchtiges Aroma und einen frisch-fruchtigen Geschmack mit einem Hauch von Zitrusfrüchten und Kiefern.

Es ist genau dieses Pfefferkorn, dessentwegen Vasco da Gama 1497-98 seine Reise nach Indien antrat, um das arabisch-venezianische Gewürzmonopol zu brechen.

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Hinweis zur Lagerung von Gewürzen

Grundsätzlich sind Gewürze Naturprodukte mit einer sehr langen, aber nicht unbegrenzten Haltbarkeit. Luft- und Lichteinwirkung kann das Aroma und somit die Würzkraft erheblich mindern. Dies gilt ganz besonders für zerkleinerte (gemahlene) Produkte, weil diese eine im Verhältnis größere Oberfläche besitzen. Dadurch verdunsten die Aromaträger, die sogenannten ätherischen Öle, schneller. Kaufen Sie insbesondere gemahlene Gewürze nicht in großen Mengen, da sie ihre Würzkraft relativ schnell verlieren.

Bei sachgerechter Lagerung in licht- und luftdichten Gewürzdosen oder- gläser halten

  • Kardamom, Muskatnuss, Pfefferkörner und Zimtstangen bis zu vier Jahre;
  • Dill- und Koriandersamen, Nelken und Anis circa fünf Jahre;
  • getrocknete Kräuter nicht länger als ein Jahr.

Ein Würzregal direkt über dem Herd ist nicht ideal, da die Hitze, Kochdämpfe und Geruch das einzigartige Aroma der Gewürze beeinträchtigen können. Unser Praxis-Tipp: Kaufen Sie Gewürze möglichst unzerkleinert und vermahlen oder zerstoßen Sie diese erst kurz vor den Kochen oder Servieren.

Indische Gewürze für Wiederverkäufer

Wir vermarkten diese Indischen Gewürze aus Wayanad (Kerala) in Deutschland über den Feinkosthandel an Endverbraucher und in die Spitzen-Gastronomie. Unsere Gewürze werden von internationalen Sterne-Köchen verwendet.

Für Anfragen und weitere Informationen zu unseren Produkten stehen wir Ihnen gerne persönlich oder per eMail zur Verfügung: